Geschichte

Von der Initiative zur Stiftung

Am Anfang von Stiftung Juvente Mainz stand eine Initiative engagierter Menschen, die vier Jugendliche in einer Wohngruppe betreuten. Die Sozialpädagogische Jugendwohngemeinschaft, wie die Initiative bald genannt wurde, entwickelte sich schnell zu einem großen Geschäftsbetrieb mit einem breit gefächerten Angebot. Seit 1986 ist sie als Einrichtung der freien Jugendhilfe fest etabliert.

Träger der Initiative war der Verein „Spielende, lachende, lernende Kinder e.V.“. Um der gewachsenen Verantwortung gerecht werden zu können, übergab der Verein die Trägerschaft am 31.12.2009 an die neu gegründete Stiftung Juvente Mainz.

Stationen der Entwicklung

2013
Psychosoziale Betreuung von Flüchtlingen in den Gemeinschaftsunterkünften Zwerchallee 14-16, Mainz
Eröffnung einer Spielstube für Kinder von Asylsuchenden in Ingelheim
Eröffnung einer Wohngruppe für Kinder in Mainz-Hechtsheim

2012
Kleinstwohngruppen als stationäre Ergänzung zu Regelgruppen

2012
Sozialer Trainingskurs SEF (Stärken entdecken und fördern)

2012
Schulsozialarbeit an der Anne-Frank-Realschule-Plus Mainz

2011
Eröffnung der Jugendnotaufnahme in Mainz

2010
Sozialer Trainingskurs „Aufwind"

2010
Junge-Eltern-Zentrum
Stationäre Mutter-Kind-Wohngruppe

2009
Sozialer Trainingskurs KITs (Kurzes Intensiv-Training)

2009
Schulsozialarbeit an den Berufsschulen BBS III und BBS IV

2009
Eintragung der gemeinnützigen Stiftung Juvente Mainz als Träger
Eröffnung einer Wohngruppe für Kinder in Mainz-Hechtsheim

2008
Sozialer Trainingskurs LOT (Lösungsorientiertes Training am Sozialverhalten)

2006  
Trägerschaft und Weiterführung der Notaufnahme für Kinder und Jugendliche der Stadt Mainz
Schulsozialarbeit an der Schillerschule Mainz
Projekt „MuK“ zur Betreuung von alleinerziehenden jungen Eltern (nach §19)

2005
Offene Jugendarbeit im Jugendzentrum „Berliner Siedlung“

2004
Flexible Hilfe „Triangel“ als familienaktivierendes Projekt
Offene Kinder- und Jugendtreffs „Regenbogentreff“ und „Jugendcafé“ im Mainzer Stadtteil Lerchenberg

2003
Familiengruppe „Ludwigstraße“ in Ingelheim

2002
Schulsozialarbeit in der Goethe-Hauptschule in Mainz

2001
Soziale Trainingskurse AAT/CT® (Anti-Aggressivitäts- Training/Coolness-Training)

2000
„Jugendhilfestation“ mit den Angeboten „Erziehungsbeistandschaft“ (§ 30 SGB VIII), „Intensive sozialpädagogische Einzelhilfe“ (§ 35 SGB VIII) und dem Projekt „Schüleraktivierungsmanagement – SAM“

1997
Ambulanten Betreuungsform „Betreutes Wohnen“ (ambulante Hilfe § 34 SGB VIII)

1995
Pädagogische Leitung der Auszubildendenwohnheime der Fa. Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG

1992 – 1994
Eröffnung von drei Wohngruppen für Kinder in Ingelheim (§ 34 SGB VIII): Kinderhaus „Talstraße“, Kinderhaus „Ahornweg“, Kinderhaus „Kiedricher Straße“

1990
Mädchen-Wohngruppe in Mainz-Mombach (§ 34 SGB VIII)

1987
Jugendwohngruppe „Aspeltstraße“ in der Mainzer Innenstadt (§ 34 SGB VIII)

1986
Anerkennung der „Sozialpädagogischen Jugendwohngemeinschaft“ als Einrichtung der freien Jugendhilfe
Wohngruppe „Kaiser-Friedrich-Straße“ (§ 34 SGB VIII)
Einrichtung der Geschäftsstelle in der Kaiser-Friedrich-Straße